Rassismus ist ein A****loch – politisches Statement im Sport

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Diesmal möchte ich gerne ein ernstes Thema aufgreifen. In der letzten Zeit gab es viel Diskussionen um die Black Lives Matter Bewegung. Auf dieses Thema gestoßen hat mich die letzte Folge des Bestzeit Podcasts von Philipp Pflieger und Ralf Scholt, die das Thema des Rassismus ebenfalls in ihrer Folge #06 Das nächste Level bemühen. Ich finde es gut, dass die beiden dass Thema diskutieren, habe aber zu diversen Aussagen eine vieleicht nicht unbedingt kontroverse, aber doch sehr viel differenziertere Meinung.

Seit der beginnenden Diskussion in den Medien, rege ich mich darüber auf, dass man Äußerungen und Respektsbezeugungen von Sportlern in einer Sportveranstaltung für einen zu Tode gekommenen Menschen, in diesem Fall George Floyd, als politische Äußerung diskutiert. George Floyd starb durch einen skrupellosen Einsatz von unangemessener rassistisch motivierter Polizeigewalt und die Medien haben nichts besseres zu tun, als diese Thema als politisches Statement zu diskutieren. Gut finde ich, wie diverse Sportverbände, -vereine und -Organisationen in Deutschland das Thema kurzerhand annahmen und behandelten. Schade ist, dass man nicht generell einmal das Thema Positionierung zu Diskriminierung überdenkt.

Für mich ist klar, und es betrifft aus meiner Sicht nicht nur den Rassismus, dass Solidarsierung von Sportlern mit dem Auftrag des Artikel 3. des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, nicht bestraft werden darf. D.h. konkret, gegen jede Form der Diskriminierung zu sein ist richtig und wichtig.

Im Gebabbel tauche ich noch etwas tiefer in die Materie ein, da in diesem Kontext immer gerne auf die Black Power Gesten von Tommie Smith und John Carlos bei der Siegerehrung zum 200 Meter Finale bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexico City geschaut wird und den Kniefall von Colin Kaepernick während der amerikanischen Nationalhymne vor den Footballspielen der San Francisco 49ers.

Shownotes

Die dringenden Videoempfehlungen zum Thema

Wer sich für die Hintergründe der Black Power Bewegung und die Motivation hinter dem Olympic Project for Human Rights interessiert, sollte sich unbedingt den ARD Bericht und den Film SALUTE anschauen. Beide sind aus meiner Sicht absolutes Pflichtprogramm, alleine als Respektsbekundung an die Sportler Tommie Smith, Peter Norman und John Carlos.

Ebenfalls eine wirklich schöne Biographie über Colin Kaepernick bei ARTE. Hier müsst Ihr Euch ein wenig sputen, denn das Video ist nur noch bis zum 5. Juli 2020 verfügbar.


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